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Ausflüge

 


DORFFESTE & AUSFLUEGE

Ab Ende Mai bis August feiert man in unserer Gegend so viel, dass es schwerfällt, sich für ein bestimmtes Fest zu entscheiden. Meistens besucht man zwei oder drei an einem Abend, wenn die Orte nicht zu weit auseinander liegen. Jede Gemeinde will die anderen in der Anzahl und der Prächtigkeit übertreffen (es werden immer bekannte Sänger und Bands engagiert bei freiem Eintritt für die Bevölkerung) und dem Einfallsreichtum, was man alles so feiern kann, sind keine Grenzen gesetzt. Vom Schinken-, Melonen-, Hl.Johannes-, Erdbeer - oder Muschelfest eilt man zum Pfirsich-, Hl.Maria-, Stadtgründungs-, Grappa-, Kiwi-, Kutteln (brrrrr)- Kastanienfest, u.s.w.. Sehr oft bezahlt man nur das Essen und bekommt den Wein gratis.

Seit einigen Jahren gibt es immer mehr mittelalterliche Feste. Ganze Städte werden am Abend ausschließlich mit Fackeln und Ölfunzeln erleuchtet, um Authentizität zu erreichen. Auch hier entwickeln die Marchigiani eine kaum zu überbietende Kreativität und (ver) kleiden sich mit Begeisterung in mittelalterliche Gewänder, genäht und
bestickt von den Großmüttern und Müttern der Darsteller. So wird jeder eingebunden in das Leben der "communita", denn diese Feste dienen in erster Linie der Pflege der zwischenmenschlichen Beziehungen unter den Ortsbewohnern. Man freut sich aber doch, wenn jemand aus dem Nachbarort kommt. Als "straniero" - als Ausländer - werden sie begeistert begrüßt und erhalten meist einen Ehrenplatz beim Essen auf der Piazza. Lärmempfindlich sollten Sie allerdings nicht sein, denn die "tamburi" ziehen unermüdlich mit ohrenbetäubendem Trommelwirbeln durch die Stadt. Es werden Fahnen geschwenkt und durch die Luft geworfen, die "Nobili" - die Adeligen - schreiten hoheitsvoll in prächtigen Samtkleidern durch die Straßen.... die Kinder - ebenfalls in mittelalterlichen Kostümen - springen lautstark gestikulierend und bis weit nach Mitternacht durch die Gegend, ... in jeder Ecke findet man die "artigiani" , die alte Handwerke noch ausüben können und z.B. eine Strohmatratze binden, Brot backen, Käse herstellen, Pferde beschlagen, ... .

Ein Dorffest wäre kein richtiges Fest, wenn die tiefreligiösen Marchigiani - sie unterstanden jahrhundertelang direkt dem Vatikan - nicht mindestens an einer Hl.Messe und einer Prozession mit vielen Böllerschüssen teilgenommen hätten.Erst danach wird gegessen, getrunken und getanzt und das 3-tägige Fest endet sonntags gegen Mitternacht mit dem traditionellen Feuerwerk. Sollten Sie zu dieser Zeit über die marchigianischen Hügel heimfahren, können Sie mehrere Feuerwerke gleichzeitig sehen. Ein atemberaubendes Erlebnis!

CIVITANOVA - 25 Autominuten

direkt am Meer mit schöner Strandpromenade und vielen Strandrestaurants - abends oft mit Life-Music. Fischereihafen und kleinerer Segelboothafen. Am Samstag findet von 9.00 - 12.00 der traditionelle Wochenmarkt statt. Besonders in Civitanova können sie Taschen und Schuhe zu günstigsten Fabrikpreisen kaufen.

FERMO - 20 Autominuten

Hier kann man gut erhaltene römische Thermen besichtigen, die sich unterhalb der Piazza befinden. Sie können das gelungen restaurierte Theater, das " teatro del aquila" - besuchen sowie sehenswerte Kirchen aus dem 12. Jahrhundert und prächtige alte Paläste. Juli und August findet jeden Donnerstag der Antiquitäten-Nachtmarkt statt. In diesen beiden Monaten werden auch viele Musikveranstaltungen - sehr oft bei freiem Eintritt - auf der Piazza organisiert. Mehr zu Fermo finden Sie unter www.fermo.org

MONTE CONERO - 45 Autominuten

Im " Parco naturale del Conero" wo über 1000 Arten von Pflanzen wachsen und welcher darüber hinaus reich an seltenen Vogelarten ist, lässt es sich herrlich wandern. Hier sind die einzigen Felsbadestrände der Marken mit atemberaubenden Ausblicken auf das Meer. In Porto Novo, Sirolo und Numana gibt es eine große Auswahl von Fischrestaurants, deren Besuch sich vor allem in der Vorsaison lohnt. Danach wird alles recht teuer.

MACERATA - 20 Autominuten

Auch Macerata, eine Universitätsstadt aus dem 14.Jahrhundert, lohnt einen Besuch. Besonders im Juli und August, wenn die "Arena Sferisterio" geöffnet ist, der zweite Operntempel unter offenem Himmel in Italien. Sie ist bei den Italienern vielleicht sogar bekannter und beliebter als die Arena von Verona. Der weitläufige, mit Säulen umsäumte Halbkreis umschliesst 104 Logen und insgesamt fasst das Sferisterio bis zu 7000 Zuschauer. Mehr hierzu unter : www.sferisterio.it oder www.itinerarimarche.it (Seiten auf italienisch)

Von Macerata aus können Sie eine Zistersienser-Abtei aus dem 12. Jahrhundert besichtigen und im Klosterladen die bekannten biologischen Spezialitäten des Mönche einkaufen. Die "Abbadia di Fiastra" ist die wichtigste Abtei der Zistersienser im Piceno, da die typische Zistersienser-Architektur fast vollständig erhalten ist. Von hier aus gibt es verschiedenste Wanderwege im " Parco Abbadia di Fiastra".

Mehr unter www.parks.it .

PARCO NATURALE DEI MONTI SIBILLINI - 45 Autominuten.

Er ist der größte Naturpark der Marken und bildet die westliche Grenze der Region. Er zieht sich über 40 km Bergspitzen nach Westen, Richtung Umbrien. Seinen Namen verdankt das Gebirge der Legende,dass eine der Sibyllen sich hier - als sie aus der Unterwelt vertrieben wurde - in einer Höhle versteckte. Der höchste Berg ist der Monte Vettore (2476 m). Die riesigen Felswände und -spitzen an seiner Ostseite, die so unheimliche Namen wie " Pizzo del Diavolo" (Teufels-Spitzbart) und "Gola dell`Infernaccio" (Höllenschlund) tragen, stehen den Dolomiten in ihrer Dramatik in nichts nach. Der Park ist noch nicht überlaufen und es kann sein, dass sie außer Schafen und deren Hirten niemandem begegnen. Sie finden unterwegs malerische Bergdörfer, wo die Zeit noch stillzustehen scheint, die Menschen neugierig und freundlich sind und das Essen preiswert und gut ist.

Bevor Sie es sich in Ihrem Liegestuhl am Strand bequem machen, können Sie die Wochenmärkte von Porto San Giorgio oder Civitanova besuchen, wo Sie für wenig Geld eine Riesenauswahl an Schuhen, Taschen und Textilien
vorfinden. Apropos Liegestühle - diese sind - wie in ganz Italien - ziemlich teuer. Es gibt aber in unserer Gegend genügend freie Strände, wo sie ohne Kosten das Meer und die Sonne geniessen können.

PORTO SAN GIORGIO - 25 Autominuten

Hier können Sie eine der größten Marinas der Adria besichtigen und hier liegt auch unser Boot. Jeden Donnerstag von 9.00 bis 12.00 findet ein großer Wochenmarkt statt. Danach geht es ins Cafe NOVECENTO auf der Piazza, wo es denn köstlichsten Capuccino und ofenfrische „Cornetti“,Hörnchen gefüllt mit Schokoladen- oder Vanillecreme, gibt. Sie können auch auf dem Markt frischen Frisch und Gemüse einkaufen.
Näheres zum Ort unter www.portosangiorgio.it (auf italienisch)

RENNBAHN SAN PAOLO - 10 Autominuten

Juli und August finden hier fast jedes Wochenende Nachtrennen statt. Absolut empfehlenswert, wenn Sie
die temperamentvollen Italiener im Wettfieber erleben wollen! Im angeschlossenen HOTEL SAN PAOLO kann man vor den Rennen gut essen - billig ist es allerdings nicht.

Wenn Sie schon vorher etwas über die Marken wissen wollen, empfehlen wir die Seite www.turismo.marche.it